allgemeine geschäftsbedingungen


Präambel

Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für den gesamten Geschäftsverkehr, der im Rahmen von www.pertext.de (verantwortlich: Enrico Wagner) stattfindet. Sie finden Anwendung bei allen vereinbarten Dienstleistungen, sofern nicht nachweislich anderweitige Absprachen getroffen sind, die explizit die vorliegenden Bedingungen modifizieren.


Auftragserteilung und Auftragsinhalt

Der Auftragnehmer wird für die im Einzelauftrag vereinbarte Dienstleistung tätig. Die Auftragserteilung erfolgt schriftlich und ist verbindlich. Anfragen des Auftraggebers sind unverbindlich. Mit Auftragserteilung bestätigt der Auftraggeber, dass er die vorstehenden Geschäftsbedingungen zur Kenntnis genommen und akzeptiert hat. Entgegenstehende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, auch wenn diesen nicht ausdrücklich widersprochen wird.


Korrektorat

Der Auftragnehmer berarbeitet den Text wie im Auftrag vereinbart. Ziel des Korrektorats ist die höchstmögliche Reduzierung aller vorhandenen Fehler im Ausgangstext. Der Text des AG wird hinsichtlich korrekter Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung und Silbentrennung geprüft und nachvollziehbar gekennzeichnet. Der AG erkennt ausdrücklich an, dass auch nach Abschluss des Korrektorats ein gewisser Rest an Fehlern verbleiben kann. Eine Garantie für vollständige Fehlerfreiheit ist ausgeschlossen.


Lektorat

Die stilistischen und inhaltlichen Überarbeitungen des Lektorats hängen vom individuellen Sprachgefühl ab. Deshalb verstehen sie sich lediglich als Verbesserungsvorschläge und bedürfen der Prüfung durch den Auftraggeber. Fachlektorate, welche sich auf den wissenschaftlichen Inhalt der Texte beziehen, werden nicht vorgenommen. Eine Haftung für das Lektorat besteht nicht.


Gestaltung / Satz

Gestaltung und Satz eines Manuskripts erfolgen nach den individuellen Vorstellungen des Auftraggebers. Die Kosten werden je nach Anspruch und Aufwand der Arbeit auf Anfrage und stets im Einzelfall berechnet. Alle für den Satz notwendigen Materialien (Texte, Grafiken, etc.) sind durch den Auftraggeber bereitzustellen. Korrekturabzüge sind vom Auftraggeber auf Fehler zu überprüfen und werden kostenfrei berichtigt. Nach der Imprimatur (Druckfreigabe) geht die Verantwortlichkeit für ggf. verbliebene Fehler auf den Auftraggeber über.


Der Rückversand der bearbeiteten Manuskripte erfolgt entweder in Papier- oder Datenform. Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für eine erfolgreiche Vermittlung oder Übersendung der versandten bearbeiteten Manuskripte. Alle Verpflichtungen sind erfüllt, wenn die bearbeiteten Manuskripte entsprechend der vereinbarten Versandart in den Versand gegeben worden sind. Der Versand auf elektronischem Wege oder auf eine andere Art der Fernübermittlung erfolgt auf alleinige Gefahr des Auftraggebers. Hierbei ist der Auftraggeber für eine endgültige Überprüfung der übertragenen Dateien verantwortlich, da eine Veränderung der übertragenen Daten bei der Übermittlung nicht ausgeschlossen werden kann.


Vergütung

Es gelten, soweit nicht anders vereinbart, die zum Zeitpunkt der Auftragserteilung gültigen Preise, wie sie auf den Internetseiten von www.pertext.de zum Zeitpunkt der Auftragserteilung abrufbar sind. Die Seitenpreise beziehen sich auf die seit dem 1. Juli 1992 definierte Normseite à 1800 Zeichen inkl. Leerzeichen und Fußnoten. Der Mindestauftragswert beträgt 35,00 €. Sofern dem Auftragnehmer wegen der Nutzung des Postweges (Verpackung und Porto) zusätzliche Kosten entstehen, werden diese dem Auftraggeber in Rechnung gestellt.

Die Abrechnung der Leistungen und Lieferungen erfolgt per Rechnung. Zahlungsweise ist im Regelfall die Überweisung, im Sonderfall die Barzahlung durch den Kunden.

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Rechnung und nach Aushändigung des zu bearbeitenden Schriftstücks ohne Abzug fällig. Anfallende Bankgebühren (z. B. für Auslandsüberweisungen oder Schecks) sind vollständig vom Auftraggeber zu übernehmen.

Bei Zahlungsverzug durch den Auftraggeber berechnet der Auftragnehmer pro Mahnschreiben eine Gebühr von 5,00 € als Verzugsschaden. Darüber hinaus behält sich der Auftragnehmer rechtliche Schritte vor.

Gelieferte Manuskripte bleiben bis zur vollständigen Begleichung sämtlicher Forderungen des Auftragnehmers dessen Besitz. Bis zu diesem Zeitpunkt hat der Auftraggeber kein Nutzungsrecht.


Pflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber steht ausschließlich in einer Rechtsbeziehung zum Auftragnehmer. Der Auftraggeber ist allein für die rechtliche Zulässigkeit der Inhalte der durch den Auftragnehmer zu bearbeitenden Manuskripte verantwortlich.

Der Auftraggeber stellt zudem sicher, dass dem Auftragnehmer eine gut lesbare Version des zu korrigierenden, lektorierenden oder zu setzenden Manuskripts vorliegt. Für Fehler, die aus einer schlechten Vorlage resultieren, ist eine Haftung ausgeschlossen.


Pflichten des Auftragnehmers

Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die Auftragsarbeiten im Interesse des Auftraggebers und mit größter Sorgfalt durchzuführen. Er bemüht sich zudem, Terminzusagen pünktlich und zuverlässig einzuhalten.

Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, die Arbeiten selbst vorzunehmen, sondern kann diese auch von unabhängigen Korrektoren, Lektoren oder Setzern vornehmen lassen, deren Qualifikation vom Auftragnehmer nach seinen Maßstäben geprüft worden ist. Diese Drittpersonen werden vom Auftragnehmer auf ihre Verschwiegenheit verpflichtet.


Haftung

Ein Text gilt als ordnungsgemäß korrigiert, wenn je 1.800 Zeichen inkl. Leerzeichen und Fußnoten im Durchschnitt weniger als ein Fehler im Text verbleibt.

Für Mängel des Auftragswerkes haftet der Auftragnehmer bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit maximal in Höhe des jeweiligen Auftragswertes.

Beanstandungen sind vom Auftraggeber ohne schuldhaftes Zögern innerhalb einer Frist von 7 Kalendertagen nach Lieferung unter Angabe des Wortlauts der beanstandeten Manuskriptstellen und mit detaillierter Begründung geltend zu machen. Erfolgt diese Geltendmachung nicht oder zu spät, gilt die Leistung als akzeptiert und abgenommen. Hiernach geht die alleinige Verantwortlichkeit für die Richtigkeit der Arbeiten auf den Auftraggeber über. Für vom Auftraggeber nachträglich veränderte Manuskripte lehnt der Auftragnehmer auch innerhalb der Beanstandungsfrist jede Verantwortung ab.

Bei berechtigten Reklamationen ist dem Auftragnehmer zunächst eine angemessene Frist zur Nachbesserung einzuräumen. Allein, wenn diese Nachbesserung nicht erbracht werden kann, besteht Anspruch auf eine angemessene Minderung des vereinbarten Honorars oder auf Rücktritt vom Vertrag. Für Verzögerungen durch höhere Gewalt übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung. Bei durch den Auftragnehmer zu vertretendem Leistungsverzug ist der Auftraggeber nach Setzung einer angemessenen Nachfrist zum Rücktritt berechtigt.

Alle Schadenersatzansprüche gegen den Auftragnehmer sind mit der Höhe des Rechnungsbetrages (netto) begrenzt. Ausgenommen von dieser Beschränkung des Schadenersatzes sind Fälle, in denen der Schaden grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht wurde. Eine Haftung für entgangenen Gewinn oder Folgeschäden besteht nicht.

Tritt der Auftraggeber aus nicht vom Auftragnehmer zu verantwortenden Gründen vor Lieferung der vereinbarten Leistung vom Auftrag zurück, so entsteht ihm eine Zahlungsverpflichtung gegenüber dem Auftragnehmer in Höhe des vollständigen Auftragswertes.

Eine Haftung für Schäden aufgrund elektronischer Viren wird generell ausgeschlossen.


Datenschutz

Der Auftragnehmer behandelt die ihm überlassenen Unterlagen, Daten und Informationen vertraulich. Er verpflichtet sich, Stillschweigen über alle Tatsachen zu bewahren, die ihm im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit für den Arbeitgeber bekannt werden. Personenbezogene Daten des Auftraggebers werden vom Auftragnehmer nur zum internen Gebrauch gespeichert und nicht an unberechtigte Dritte weitergegeben.

Die elektronische Übermittlung von Manuskripten und Daten und jede weitere Kommunikation in elektronischer Form zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer erfolgt auf Gefahr des Auftraggebers, da ein absoluter Schutz elektronischer übermittelter Daten und Informationen vor dem Zugriff Dritter durch den Auftragnehmer nicht gewährleistet werden kann.



Gültiges Recht, salvatorische Klausel, Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sollte eine der vorgenannten Bedingungen nicht gültig sein, so berührt dieses nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen. Gerichtsstand ist Berlin.